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Gesundheits- und Rehasport der SG Zittau-Süd

Hier treiben wir mit Ihnen Sport auf Verordnung (Rehasport) oder ohne Verordnung (Gesundheitssport), für die verschiedensten Bereiche.

Sportlich aktivieren wir auch Menschen mit einer Behinderung (Behindertensport).

Die Gruppen werden von qualifizierten Fachübungsleitern durchgeführt. Vordergründig möchten wir Ihnen Spaß an der Bewegung vermitteln, aber auch den Sport zur Erhaltung und Wiedergewinnung der Gesundheit durch Hilfe zur Selbsthilfe fördern.

Ihre Ansprechpartnerin für Anmeldungen in den Übungsgruppen (Rehapatienten):
Herzsport und Wassergymnastik: Frau Franziska Scholz, Telefonnummer: 01523/ 67 55 606

oder per Mail:


 


 

Für Informationen zu den einzelnen Gruppen blättern Sie bitte weiter.


Aktuelle Meldungen

Artikel in der Sächsischen Zeitung

(22.07.2019)

Reha-Schwimmer bald auf dem Trockenen?

Von Jan Lange

Mit der geplanten Schließung der Schwimmhalle in Hirschfelde steht auch die Wassergymnastik auf der Kippe. Denn Alternativen gibt es kaum.

Reinhard Thöns könnte glatt Wahrsager werden. Als die Gemeinde Hirschfelde 2007 in die Stadt Zittau eingemeindet wurde, prophezeite der Hauptübungsleiter der Sportgemeinschaft (SG) Zittau-Süd das Ende der Schwimmhalle im Niederland. Die Stadt Zittau könne sich auf Dauer keine zwei Schwimmhallen leisten, glaubte der 70-Jährige seinerzeit. Und er sollte recht behalten. Der Zittauer Stadtrat beschloss jüngst ein Konsolidierungspaket, das auch die Schließung der Hirschfelder Halle beinhaltet.

Zwischen "nicht leisten können" und "nicht gebraucht werden" liegen aber Welten. Der Bedarf für eine zweite Halle ist da. Auch die SG Zittau-Süd nutzt die Einrichtung in Hirschfelde für ihre Reha-Wassergymnastik. Einmal in der Woche treibt eine 15-köpfige Gruppe hier Reha-Sport auf ärztliche Verordnung. Der Kurs ist immer voll belegt. Deshalb hat die SG in jüngerer Zeit auch mehrere Anfragen nach einem Kursplatz in Hirschfelde abgewiesen.

Mit der Entscheidung des Stadtrates machen sich die Kursteilnehmer nun Sorgen. Wo sollen sie in Zukunft Sport treiben? Im Zittauer Stadtbad bietet die SG Zittau-Süd zwar 17 Kurse an, doch auch sie sind komplett belegt. Es gibt sogar eine Warteliste von vier bis fünf Leuten, wie Reinhard Thöns erklärt. Weitere Interessenten nimmt die SG im Augenblick nicht auf, da die Chancen auf einen freien Kursplatz sehr gering sind. Anfragen gebe es aber regelmäßig. "Und wir dürfen maximal 15 Leute in eine Gruppe aufnehmen", weist der Hauptübungsleiter hin.

Damit Reha-Sportler aus den nördlichen Zittauer Ortsteilen nicht extra ins Stadtbad kommen müssen, hat die SG einen eigenen Kurs in Hirschfelde aufgebaut. Die volle Belegung zeige, so Thöns, dass der Bedarf da ist. "Wir haben die Zeit auf Montag 19 Uhr gelegt, damit auch diejenigen teilnehmen können, die noch arbeiten gehen."

Kurz nach Bekanntwerden der Schließungspläne schrieb der Hirschfelder Organisationsleiter eine Mail an den Vorstand der Sportgemeinschaft, dass man doch ganz schnell eine Kurszeit im Stadtbad beantragen solle, damit die Reha-Sportler möglichst die Ersten seien, die sich um eine Alternative kümmern. Eine zusätzliche Gruppe aufzubauen, sei derzeit aber fast unmöglich, erklärt Thöns. "Es ist sehr, sehr schwer, neue Zeiten im Stadtbad zu bekommen." Schon seit zwei bis drei Jahren sei das so, fügt er hinzu. Und die Situation werde sich in absehbarer Zeit nicht verbessern, ist sich der Hauptübungsleiter sicher. "Das wird ein großes Problem", meint er mit Blick auf die Zeit nach der Schließung der Halle. 

Das Ende der Einrichtung in Hirschfelde könnte sich sogar auf die Stadtbad-Kurse auswirken. Denn auch für den Schwimmunterricht der Grundschulen muss eine Alternative gefunden werden. Um ihn im Stadtbad unterzubringen, könnten vielleicht Kurse von Vereinen gestrichen werden. Dass die SG Zittau-Süd davon betroffen sein könnte, glaubt Thöns aber nicht, da die Reha-Kurse fast immer nachmittags stattfinden.

Für die Hirschfelder Reha-Sportler gibt es also kaum Chancen, ihren Kurs ins Stadtbad zu verlegen oder in andere bestehende Gruppen zu wechseln. Auch die 15 Kursteilnehmer auf die Warteliste zu setzen, sei keine Lösung, steht für Thöns fest. Eine so lange Liste könne kaum abgebaut werden. Eine ärztliche Verordnung für Reha-Wassergymnastik gilt in der Regel für 50 Übungseinheiten. Anschließend können die Sportler weiter in den Kursen bleiben, sie werden dann einfach Mitglied der SG Zittau-Süd. Das ist auch im Sinne des Bunds Deutscher Behinderten- und Rehabilitationssport, der eine Nachhaltigkeit der Sportangebote fordert.

Viele Reha-Sportler machen auch weiter, sagt Thöns. Deshalb ist die SG Zittau-Süd mittlerweile zum zweitgrößten Verein in der Mandaustadt angewachsen. Gleichzeitig bedeutet das aber, dass nur selten Plätze in einem Reha-Wassergymnastikkurs frei werden.

Neben dem Stadtbad eröffnen sich so gut wie keine Alternativen für die Nutzer der Hirschfelder Schwimmhalle. Im Süden des Landkreises gibt es unter anderem noch im Trixi-Bad Großschönau oder im Zittauer Westpark-Center überdachte Schwimmbecken. Ob dort aber auch freie Kapazitäten vorhanden sind, ist fraglich.

Für die Schwimmhalle in Hirschfelde hat die SG Zittau-Süd bis Sommer 2020 erst mal wieder einen Kurs beantragt. So lange ist die Einrichtung mindestens geöffnet. Wie es danach weitergeht, wird sich in den kommenden Monaten zeigen. Hirschfeldes Ortsbürgermeister Bernd Müller (FUW) meint, dass in der Sache noch nicht das letzte Wort gesprochen sei. Der Stadtrat müsse zu den Sparvorschlägen des Konsolidierungskonzepts noch separate Beschlüsse fassen. Müller hofft insgeheim, dass bei den veränderten Mehrheitsverhältnissen im Stadtrat die Entscheidung zur Hallenschließung wieder gekippt wird.

Darauf allein wollen sich einige Nutzer nicht verlassen. Wie die SZ erfahren hat, gibt es bereits eine Unterschriftensammlung für den Erhalt der Schwimmhalle. Wer der Initiator ist, weiß Müller aber nicht. Er will so bald wie möglich Vertreter der Städtischen Dienstleistungsgesellschaft (SDG) als Betreiber und der Stadtverwaltung sowie Nutzer der Halle an einen Tisch holen, um über den aktuellen Stand zu informieren.

Foto zur Meldung: Artikel in der Sächsischen Zeitung
Foto: Einmal in der Woche nutzt die SG Zittau-Süd die Schwimmhalle in Hirschfelde für ihren Reha-Kurs. © Foto: privat

Artikel in der Sächsischen Zeitung

(06.04.2019)

Wer hilft Zittaus zweitgrößtem Sportverein?

 

Interview mit Reinhard Thöns und Dennis Schiller

 

Die SG Zittau-Süd braucht jüngere Trainer, um ihr Kursangebot aufrecht halten zu können - und auch zu erweitern. Die Nachfrage ist groß. Das zeigen die Zahlen, die Reinhard Thöns vor sich liegen hat. 37 Rehasport-Gruppen bietet die Sportgemeinschaft (SG) Zittau-Süd an. Vor allem Herzsportgruppen und orthopädische Wassergymnastik. Über 500 Teilnehmer nutzen diese Sportangebote regelmäßig. 

Und Zittaus zweitgrößter Sportverein - rund 800 Mitglieder - könnte theoretisch noch mehr Übungsstunden anbieten. Denn es gibt sogar eine Warteliste. Mancher wartet bereits einige Monate, das ein Platz in einer Übungsgruppe frei wird, erklärt Thöns, der als Hauptübungsleiter fungiert. Aber es gebe wenig Fluktuation. "Viele der Rehasportler merken, dass ihnen die sportliche Betätigung gut tut, und wollen auch nach der ärztlich verordneten Zeit nicht aufhören", berichtet der 70-Jährige. 

Die Zahl der Übungsgruppen könne aber nicht immer weiter nach oben geschraubt werden - wegen fehlender Übungsleiter. Die Kapazitäten der derzeit aktiven Trainer sind ausgeschöpft, sagt Thöns. Und neue Übungsleiter zu finden, ist nicht einfach. Es bestehe eher die Gefahr, dass es bald weniger Trainer gibt. Vier Übungsleiter haben ein Alter erreicht, dass sie kürzer treten oder ganz aufhören wollen. Reinhard Thöns ist einer von ihnen. Mit seinen 70 Jahren leitet er immer noch drei Gruppen. Allerdings merkt er selber, dass die Aufgabe mit zunehmenden Alter schwieriger wird. Als er 1996 die Rehasport-Abteilung aus der Taufe hob, war er deutlich agiler als heute. Deshalb macht er sich zunehmend Gedanken um Nachfolger.

Die Gefahr, dass einer der älteren Übungsleiter mal ausfällt, sei höher als bei den jungen. Er weiß das aus eigener Erfahrung. Eine Schulterverletzung macht ihm derzeit zu schaffen. Zum Glück gibt es Dennis Schiller, ein Übungsleiter in Ausbildung. Er leitet derzeit die Gruppen gemeinsam mit Reinhard Thöns und kann so praktische Erfahrungen sammeln. 

Der 27-Jährige sei ein Glücksfall für die SG Zittau-Süd. Durch seine Mutter, die auch Trainerin ist, wurde er auf den Rehasport aufmerksam. Zuerst schaute er bei den Übungsstunden seiner Mutter zu, kam dann mit Reinhard Thöns ins Gespräch und erklärte sich bereit, die Ausbildung zum Übungsleiter zu absolvieren. Ein halbes bis ein Jahr dauert diese Schulung. Alle zwei Wochen werden die zukünftigen Rehasport-Trainer in Leipzig ausgebildet, immer freitags und samstags. Für Dennis Schiller steht im Mai die Prüfung an, danach kann er - bei erfolgreichem Abschluss - seine eigenen Rehasport-Gruppen leiten.

Potenzielle Übungsleiter müssen keine Mediziner sein, erklärt Reinhard Thöns. Ergo- und Physiotherapeuten haben es aber leichter, da Elemente ihrer Berufsausbildung beim Übungsleiterschein anerkannt werden. Quereinsteiger müssen die erst nachholen. Gute Trainer können sie dennoch werden. So wie Dennis Schiller, der von Beruf Elektroniker für Energie- und Gebäudetechnik ist. "Ich wollte die Ausbildung schnell durchziehen, damit ich meine eigene Gruppe leiten kann", sagt der 27-Jährige. Er will nach bestandenem Übungsleiterschein selber eine Gruppe aufbauen und nicht unbedingt einen seit Jahren bestehenden Kurs übernehmen. 

Für Reinhard Thöns bedeutet das, dass er seine Gruppen erstmal weiter leiten muss. Über kurz oder lang braucht es aber jemanden, der seine Arbeit fortführt. Der 70-Jährige hofft, dass sich noch mehr junge Leute wie Dennis Schiller melden. Wie schnell Interessenten die Ausbildung absolvieren können, ist auch davon abhängig, wie viele freie Plätze es in den Lehrgängen gibt. 

"Dieses Jahr wird es wohl schwer, noch fertig zu werden", meint Thöns. "Vielleicht können sie auch erst 2020 anfangen und kommen zumindest auf eine Warteliste", fügt er hinzu. Trotzdem sollten sich Interessenten so schnell wie möglich bei der SG Zittau-Süd melden. Der Verein zahlt den potenziellen Übungsleitern die Ausbildung und erstattet auch die Fahrtkosten.

Foto zur Meldung: Artikel in der Sächsischen Zeitung
Foto: Reinhard Thöns (70, rechts) sucht Nachfolger, die seine Rehasport-Kurse weiterführen können. Ein potenzieller Kandidat ist Dennis Schiller (27, links). © Jan Lange Von Jan Lange

Schwimmwettkampf

(23.09.2018)

Auf nach Zittau! Diesem Ruf folgten am Wochenende des 22. und 23. Septembers sieben Mannschaften zum nunmehr 21. Sächsischen Pokalwettkampf im Schwimmen für geistig behinderte Menschen.

Das Zittauer Stadtbad bot eine gute Wettkampfstätte für die Mannschaften aus Leipzig, Großenhain, Rothenburg, Görlitz, Schmeckwitz, Kamenz und den Gastgebern von der SG Zittau- Süd e.V.

Die Schnellsten schwammen die 50- m- Bahn in frei gewählter Schwimmart in einer Zeit von 0:15,92 Sekunden (männlich) bzw. 0:24,32 Sekunden (weiblich), wirklich stark!

Über den Pokal konnte sich die Mannschaft von der Lebenshilfe Leipzig e.V. freuen.

Dank an alle Sportler, Betreuer und Helfer für faire und spannende Wettkämpfe!

Der Schwimmwettkampf wurde zusammen mit der Lebenshilfe Zittau ausgerichtet.

Foto zur Meldung: Schwimmwettkampf
Foto: Schwimmwettkampf

Jubiläumsschwimmwettkampf

(23.09.2017)

Der 20. Sächsische Pokalwettkampf im Schwimmen für geistig beeinträchtigte Menschen fand am 9. und 10. September im Stadtbad Zittau statt. Neben der Mannschaft der den Wettkampf ausrichtenden SG Zittau- Süd nahmen diesmal weitere 6 Mannschaften mit insgesamt 71 Sportlern und Betreuern teil.

Die Vorläufe starteten am Samstag, dem 9. September. Die Endläufe fanden am folgenden Tag statt.

Nach Abschluss des Wettkampfes ergaben sich folgende Mannschaftsplatzierungen:

1. Platz: OSSV Kamenz (3,4 Punkte)

2. Platz: Lebenshilfe Großenhain (3,285 Punkte)

3. Platz: Lebenshilfe Leipzig und NSV Görlitz (jeweils 3,2 Punkte)

5. Platz:     SG Zittau- Süd (2,44 Punkte)

6 Platz: SV Marienstern (2,4 Punkte)

7. Platz: Martinshof Rothenburg (2,285 Punkte)

 

Allen Sportlern, Betreuern und Helfern ein herzliches Dankeschön.

 

Foto zur Meldung: Jubiläumsschwimmwettkampf
Foto: Jubiläumsschwimmwettkampf

Schwimmwettkampf 2016

(25.09.2016)

Der 19. Sächsische Pokalwettkampf im Schwimmen für geistig beeinträchtigte Menschen ist Geschichte.

Am 24. September 2016 nahmen sechs Mannschaften mit 52 Sportlern und 14 Betreuern an unserem Traditionswettkampf teil.

Sieger in der Mannschaftswertung und damit diesjähriger Pokalgewinner wurden die Sportfreunde der Lebenshilfe Großenhain, gefolgt von der Mannschaft des NSV Gelb- Weiß Görlitz und den Schwimmern der Lebenshilfe Leipzig e.V. Auf den weiteren Plätzen folgten die SG Zittau- Süd, der OSSV Kamenz und die Mannschaft des Martinshof Rothenburg.

Die Siegerehrung fand- auch das ist mittlerweile Tradition- in den Räumen des Eurohofes Hainewalde statt.

An dieser Stelle herzlichen Dank allen Helfern, die es ermöglichten, dass der Schwimmwettkampf wieder einmal allen Beteiligten Spaß gemacht hat. Ein Dankeschön ebenso an das Stadtbad Zittau, an den Eurohof Hainwewalde und an DJ Andre, der mit seinem Nebel dafür sorgte, dass die Siegerfotos nicht allzu scharf wurden.

Wie freuen unsauf die Jubiläumsveranstaltung im September 2017, zu der wir hoffentlich Mannschaften begrüßen können, die in diesem Jahr nicht teilnehmen konnten.

Foto zur Meldung: Schwimmwettkampf 2016
Foto: Kopf an Kopf

Teilnahme Schwimmwettkampf 9.4.2016 in Görlitz

(12.04.2016)

Am diesjährigen 12. Sächsischen Schwimmwettkampf für geistig behinderte Menschen, ausgerichtet vom NSV Gelb- Weiß Görlitz, belegte die Mannschaft unseres Vereins einen hervorragenden 5. Platz von neun teilnehmenden Mannschaften.

Die Sportfreunde Dirk Förster, Alexander Kretschmer, Tony Schlage sowie Karin Altmann erzielten in ihren Altersklassen jeweils die ersten Plätze in den Endläufen.  Über die Zweitplatzierung  in ihren Altersklassen konnten sich die Sportfrunde Andreas Fiedler, Sebastian Weiss, Daniel Kasten und Sandra Buchwald freuen. Die Sportfreunde Daniel Rolle und Marion Brendler erkämpften jeweils die dritten Plätze ihrer Altersklassen. Die Sportfreundin Marie Kiesling errang einen vierten Platz.

Allen Sportfreunden sowie den teilnehmenden Betreuern Regina Hessel und Thomas Findeisen herzlichen Dank.

18. Pokalwettkampf im Schwimmen für geistig beeinträchtigte Menschen

(19.09.2015)

Am 19. September fand nun schon zum 18. Mal der Sächsische Pokalwettkampf im Schwimmen für geistig beeinträchtigte Menschen statt.

Fotos können unter der Rubrik "Fotoalben" angesehen werden.

 

Hier steht die Ergebnisliste zum Download bereit.

[Download]


Fotoalben